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Beliebte Städte in China --------------------------------------------------------Qingdao
   
 

 

Qingdao, oder wie es früher genannt wurde Tsingtau, in der Provinz Shandong ist auch ein beliebter Ort dafür, eine Kur zu machen, in die Sommerfrische zu fahren, oder eine Reise zu machen.Die chinesische Stadt Qingdao liegt an der Ostküste von China in der Provinz Shandong. Qingdao ist eine wirtschaftlich gut entwickelte Großstadt in China. Bekannt ist Qingdao nicht nur wegen der Strände, sondern insbesondere wegen des gleichnamigen Biers, das hier gebraut wird.

Die Herrschaft der Deutschen hat in Qingdao deutliche architektonische Spuren hinterlassen. Auf Schritt und Tritt stoßen Besucher in der Altstadt von Qingdao auf Bauten im europäischen Stil. Das milde Klima und die geographische Lage bescheren Qingdao eine atemberaubende Landschaft. Üppige Bäume, eine in Hügel übergehende Landschaft, und überall mittendrin Häuser mit roten Ziegeldächern wie in Deutschland oder in der Schweiz, dazu tiefblaues Meerwasser und klarer Himmel, goldene Strände, weiße Gischt an roten Felsenriffen und bunte Segel am Horizont – diese Aussicht unterscheidet sich nur leicht von einem Panorama im Mittelmeerraum oder im Pazifik. Das exotische Erscheinungsbild Qingdaos macht diese Stadt am Gelben Meer zu einer Besonderheit unter den Küstenstädten chinas.

Qingdao ist einer der wenigen bedeutenden Badeorte in China. Attraktive Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Zhanqiao-Seebrücke und der Erste Qingdaoer Badestrand.Die Zhanqiao-Seebrücke erstreckt sich von der Uferpromenade hinaus ins Meer wie ein steinerner Regenbogen. Östlich der Seebrücke liegt der bekannte Erste Badestrand von Qingdao. Er ist durch die tiefe Bucht, das klare Wasser und feine Strände gekennzeichnet.

Das Bier Tsingtao wird überall in China verkauft und ist die bekannteste Biermarke in China. Der Name "Tsingtao" ist die veraltete Schreibweise von "Qingdao". Der Bierbrauer Tsingtao ist ein Überbleibsel der deutschen Kolonialzeit in Qingdao, damals die Deutsche Kolonie Kiautschou.Und die deutsche Kolonialmacht installierte schon bald eine kleine Brauerei in Qingdao, damit die in Qingdao lebenden Deutschen nicht auf dieses Grundnahrungmittel verzichten mussten. Nach dem Ende der deutschen Kolonie blieb die Brauerei zurück.

Im Zentrum befinden sich Straßen und Bauten auf den Berghängen, die wellenförmigen Terrassen gleichen. Die Straßen und Bauten sind gut geordnet und charmant. Innerhalb der Stadt liegen viele Tourismusplätze, wie die ins Meer verlaufende Landungsbrücke, auf dessen Ende ein Pavillion steht, genannt der Wellen-Schlagende-Pavillion. Es ist das Wahrzeichen von Qingdao. In der Altstadt herrscht bis heute ein europäischer Baustil vor, denn die meisten Gebäude hier wurden Anfang des 20. Jahrhunderts von Deutschen gebaut. Kirchen, Villen und andere Altbauten bilden zusammen eine einmalige Ansicht: „Rote Ziegeln und grüne Bäume, sowie hellgrünes Meer und blauer Himmel". Nordöstlich der Stadt befindet sich das Laoshan-Gebirge, dessen Hauptberg 1133 m hoch ist. Es ist eines der berühmtesten Gebirge Chinas, und darin finden sich viele Sehenswürdigkeiten.

Sie zu bewundern, ist schon eine Reise nach Qingdao wert. Im westlichen, dem älteren Teil von Qingdao, bekommt man einen guten Einblick in die Vergangenheit der Stadt. Eine Besonderheit stellen hier die ausländischen Gebäude mit ihren einzigartigen Baustilen dar. Hier findet man noch einige sehr gut erhaltene Gebäude aus der deutschen Kolonialzeit von 1897 bis 1914, die sorgfältig erhalten werden. Sehr interessant sind: das Wohngebäude des deutschen Gouverneurs, das mit 850.000 Reichsmark damals sehr kostspielig gebaut wurde; das Rathaus; die neugotische Michaeliskirche; die evangelische Kirche, die als Burg gebaut wurde; das Marineamt; der Marineclub; die Kasernen; die Nachbildung des deutschen Bahnhofs, die in den modernen Hauptbahnhof integriert wurde. Sehr schön ist das Villengebiet von Badaguan, das 1903 von Deutschland mit einer Million Reichsmark gebaut wurde. Auch andere Länder, besonders europäische Länder, haben ihre Baustile hinterlassen: die Villa einer dänischen Prinzessin; das Steinhaus der Weißrussen; englische Villen; Amerikanische und japanische Parkanlagen. Im Laufe der Zeit werden diese alten Gebäude eine immer größere Anziehungskraft auf Touristen ausüben. Wenn man in manchen Stadtvierteln Qingdaos spazieren geht, bekommt man oft den Eindruck, sich in einer europäischen Stadt zu befinden. Man spricht daher auch gerne in Qingdao: von einer europäischen Stadt im Osten.

Von 1897 - 1914 stand Qingdao unter deutscher Herrschaft, bevor es 1914 von Japan besetzt wurde. 1922 an China zurückgegeben, wurde es 1938 jedoch wieder von Japan besetzt, bevor es 1949 endgültig an die Volksrepublik China zurückfiel.Qingdao - eine 8 Millionen Stadt - ist heute einer der wenigen bedeutenden Badeorte in China. In der Nähe der Stadt befindet sich der berühmte Lao Shan, mit dem daoistischen Tempel Taiqing Gong. Auch heute, fast 100 Jahre nachdem die Deutschen die Stadt verlassen haben, sind Spuren der deutschen Kolonialzeit erhalten: die Gouverneursvilla, die katholische Kathedrale (vollendet erst 1934), die evangelische Kirche, der Pier Zhan Qiao und weitere deutsche Kolonialbauten. Andererseits gibt es natürlich auch moderne Hochhausbauten und Shoppingzentren.

Lange Zeit war Qingdao der Weltöffentlichkeit nur durch das Tsingtao Bie bekannt, die Brauerei wurde 1903 gegründet und braut das Bier, auch heute noch, nach deutschem Reinheitsgebot. Das Logo und Etikett des Tsingtao Biers wird durch ein Bild des Zhan Qiao Piers geziert.



 

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