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Beliebte Städte in China ---------------------------------------------------------Nanjing
   
 


Die Stadt Nanjing bietet nicht nur eine wunderschöne Landschaft und zahlreiche historisch bedeutsame Kulturstätten, sondern auch eine hohe Lebensqualität und hervorragende Rahmenbedingungen für Investitionen.

In der Vergangenheit war es eine prominente Stadt und seine Herrscher profitierten von der anteiligen Kontrolle über den Handel auf dem großen und langen Fluss Yangtze, der es erlaubte, mit Schiffen zu reisen und zu handeln, von Sichuan im Westen von China bis nach Shanghai in dem pazifischen Ozean. Während dem Ming Reich war es die größte Stadt in China.Heute hat Nanjing sich zu einer mehrgleisigen Industrie im Osten von China entwickelt, ein wichtiges Netzwerk von Transport und Kommunikation wurde hier aufgebaut. Es ist eine von vier Hauptstädten in China für Forschung und Ausbildung. Die großen nationalen Produkte von der ganzen Stadt im Jahre 1995 beliefen sich auf 58 Billionen Yuan, eine Steigerung von etwa 12 % über die letzten vergangenen Jahre.

Die Stadt besticht durch ihre reiche Kultur, ihre lange Geschichte und die schöne Landschaft. Sie ist eine der acht wichtigen altchinesischen Hauptstädte und wurde als eine der ersten Städte mit dem Titel "Berühmte historische und kulturelle Stadt" durch das Innenministerium ausgezeichnet.Diese verschiedenen Zeitalter hinterließen viele berühmte Attraktionen, so beispielsweise die Weidenufer des Xuanwu-Sees, der Konfuziustempel, die Mauern der Altstadt (die am besten erhaltenen der Welt) und die Mingkatakomben, welche zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Zudem auch das Dr. Sun Yat-sen Mausoleum, welches noch heute für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit steht, der Jinghai-Tempel, der Präsidentenpalast und viele, viele weitere historisch bedeutsame Orte. Von den wertvollen kulturellen Relikten und Orten Nanjings wurde eines zum Weltkulturerbe erklärt, 14 werden auf nationaler Ebene und 135 auf provinzieller Ebene geschützt. So kann man in dieser Stadt gleich drei vollkommen unterschiedliche Kulturen bestaunen: die Kultur der Sechs Dynastien, der Ming-Dynastie und der Republik Chinas.

Es erstaunt nicht, dass Nanjing mit seiner gut erreichbaren geographischen Lage und der malerischen Landschaft auch zu einer berühmten Touristenstadt geworden ist. Nanjing befindet sich am Unterlauf des Yangtze-Flusses, wo die vier Jahreszeiten alle sehr ausgeprägt sind, was zu reichlich Regen und hoher landwirtschaftliche Produktivität führt. Die Berge, Seen, Flüsse, Wälder und die Sauberkeit der Stadt erfreuen das Auge rund ums Jahr. Im Frühling besuchen viele den Berg Niushou mit seinen grünen Nebeln. Im Sommer sind das Sonnenlicht und die Wolken in den östlichen Vorstädten berühmt, während es im Herbst besonders schön ist, den Berg Qixia zu erklimmen. Im Winter schließlich ist es empfehlenswert, die alten Stadtmauern, bedeckt von weißem Schnee, zu sehen. Die schönen Kulissen Nanjings erstrecken sich über alle vier Jahreszeiten und weit über die Stadtgrenzen hinaus.Im Laufe der Jahrhunderte hatte Nanjing mehrmals Hauptstadtfunktion, besonders bekannt sind die mittelalterliche Liang- und die Ming-Dynastie.

Die südliche Hauptstadt hat aber auch ein modernes Gesicht und strotzt vor Dynamik und Zuversicht. Als eine der vier chinesischen Schlüsselstädte für Wissenschaft und Handel bietet Nanjing eine hervorragende Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen für verschiedenste Branchen, zudem ist die Stadt einer der wichtigsten Transport- und Kommunikationsknotenpunkte Ostchinas. Der dynamische Handels- und Gewerbesektor macht die Stadt zudem zum zweitwichtigsten Wirtschaftszentrum im Yangtzedelta nach Shanghai.Als ehemalige Hauptstadt, grüne Stadt, Kulturstadt, Flussstadt und Stadt der Brüderlichkeit gelang es Nanjing, eine von Chinas attraktivsten Destinationen für Investitionen und Leben zu werden.Die Stadt ist eine der vierzig chinesischen Städte mit den besten Rahmenbedingungen für Investitionen und wird als eine der Städte im Asiatisch-Pazifischen Raum mit den besten Entwicklungschancen im 21. Jahrhundert betrachtet.

Die Stadt Nanjing hat zahlreiche Universitäten und Hochschulen mit mehr als 110 000 Studenten. Sie verfügt über viele Theater, Museen und Sporteinrichtungen. Zu den Attraktionen der Stadt gehören die Stadtmauer, das Sun Yatsen-Mausoleum, zahlreiche Pagoden, Paläste verschiedener Dynastien, Mausoleen, Tempel, das Nanjinger Museum und das Museum des Taiping-Reiches.
In der Stadtmitte befindet sich ein Trommelturm von 1382. In der Nähe steht ein Glockenpavillon aus dem 19. Jahrhundert, der einen im 17. Jahrhundert eingestürzten Vorgängerbau ersetzt. Die 23 Tonnen schwere Glocke stammt aus der frühen Ming-Dynastie.

Nordöstlich erstreckt sich der 395 ha große Schwarzer-Drachen-See, der seinen Namen einem angeblich im 5. Jahrhundert dort gesichteten schwarzen Tier, vermutlich einem Krokodil, verdankt. An seinem Ufer verlaufen Reste der Stadtmauer aus der Ming-Zeit; ursprünglich war sie 33 km lang, 12 m hoch und 8 m breit. Die fünf im See verteilten Inseln Yingzhou (Kirschbauminsel), Liangzhou (Balkeninsel), Huanzhou (Runde Insel), Lingzhou (Wasserkastanieninsel) und Cuizhou (Smaragdinsel) sind durch untereinander durch Dämme und Brücken verbunden.

Südlich davon befinden sich die meist kaum kniehohen Ruinen des einstigen Kaiserpalastes aus der Ming-Zeit.Die südliche Altstadt beherrscht der weitläufige Konfuziustempel . Ursprünglich aus der Song-Dynastie stammend, musste er im Laufe der Jahrhunderte nach Zerstörungen mehrfach wieder aufgebaut werden, zuletzt nach der japanischen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg. Heute wird die wenig authentisch wirkende Anlage vor allem für Ausstellungen und Konzerte genutzt. In der Nähe ist noch eine kaiserliche Examensanstalt mit mehreren Reihen originalgetreu erhaltenen Prüflingszellen erhalten. Ein Stück südwestlich berichtet ein Museum vom Taiping-Aufstand.

Am Südrand der Altstadt in ein weiteres Stück historischer Stadtmauer mit dem Südtor zu sehen. Jenseits davon erstreckt sich die Blumenregenterrasse , ein sanft geschwungener Hügel mit einigen historischen Bauten. Der Legende nach soll dort einst ein buddhistischer Mönch so eindrucksvoll gepredigt haben, dass Blumen vom Himmel fielen. Heute ragt dort ein steinernes Mahnmal in den Himmel, das an die von Chiang Kai-sheks Truppen 1927 an den Kommunisten verübte Massaker erinnern soll.In der westlichen Innenstadt schließlich steht der Palast der Himmelsverehrung, der besterhaltene Konfuziustempel südlich des Yangzi. In seinen Anfängen reicht er bis in 5. Jahrhundert zurück, als Fürst Helu von Wu dort zwei berühmte Schwerter schmieden ließ. In der Ming-Dynastie wurde der Bau zu einer Audienzhalle des Kaiser umgewidmet. Heute dient der Tempel als Museum.Der nahebei gelegene idyllische Mochouhu-Park ( verdankt seinen Namen einer für ihre Sangeskunst berühmte Frau aus dem 5. Jahrhundert, die von ihrem zudringlichen Nachbarn in den Selbstmord durch Ertränken getrieben wurde. Am Ufer des gleichnamigen Sees erinnert der Turm der verlorenen Schachpartie an ein Spiel zwischen Kaiser Hongwu und seinem General Xu Da, bei dem letzterer als Siegespreis den Park gewann.

Ein Stück westlich gemahnt eine Gedenkstätte mit einem kleinen Museum an das von den Japanern während des Zweiten Weltkriegs verübte Nanjing-Massaker, bei dem innerhalb weniger Wochen 350.000 Chinesen und damit die Hälfte der Einwohner der Stadt ermordet sowie etliche zigtausend Frauen vergewaltigt wurden.Im Osten der Stadt schließlich erstrecken sich die weitläufigen Purpurberge. 392 Stufen führen zum pompösen, aus weißem Marmor erbauten Sun-Yat-sen-Mausoleum empor, in dem man des 1925 verstorbenen und 1929 hierher überführten Staatsgründers gedenkt. Ein Stück westlich liegt das Grab des ersten Ming-Kaisers Hongwu, der als einziger seiner Dynastie noch hier in Nanjing und nicht in der späteren Hauptstadt Peking begraben ist; nahebei eine „Geisterstraße“ mit Tierskulpturen. Den früher an dieser Stelle befindlichen buddhistischen Tempel des Geistertals hat man damals kurzerhand einige Kilometer nach Osten versetzt, wo er heute noch besichtigt werden kann. Auf einer Hügelkuppe im Westen der Purpurberge erhebt sich schließlich das kaiserliche Observatorium mit historischen astronomischen Instrumenten.


 

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