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Über Panda
Allgemeine Angaben: Biologie
Erwachsene Pandas sind Einzelgänger, bewohnen ein Revier und finden sich selten zusammen, ausser in der Paarungszeit, während der sie ihre Präsenz dadurch signalisieren, dass sie Bäume und Flussufer mit einem Duftstoff markieren, den sie mittels Drüsen, die unterhalb des Schwanzes liegen, absondern. Sie zerkratzen auch Bäume oder reiben sich daran und baden sich ab und zu im Staub. Die Staubteilchen nehmen den Duftstoff des Tieres auf und fliegen durch die Luft. Männliche Pandas machen während der Paarungszeit durch lautes Brüllen auf sich aufmerksam.
Mutter und Kind
Junge Pandas sind bei der Geburt noch äusserst unselbständig und wiegen nur einen Bruchteil (0.001%) des Gewichts der Mutter und sind ungefähr so gross wie eine ausgewachsene Ratte. Die Mutter kümmert sich in einem Bau in einem hohlen Baumstamm oder in einer Höhle um ihr Neugeborenes. Junge Pandas bleiben für ein Jahr vollständig abhängig von ihrer Mutter. Während dieser Zeit verlassen die Mütter ihre Jungen manchmal für einige Tage, um nach Futter zu suchen. Die Jungtiere bleiben normalerweise 1,5 bis 2,5 Jahre mit ihren Müttern zusammen.
Neugeborene Pandas haben eine pinke Haut, die mit schütternem weissen Fell bedeckt ist. Die Haut wird nach ein oder zwei Wochen an jenen Stellen grau, wo später das schwarze Fell wachsen wird. Innerhalb eines Monats haben sie schwarze Ohren, Beine sowie ein schwarzes Rückenmuster und eine schwarze Umgebung der Augen wie die Mutter. In den ersten Wochen verlässt die Mutter ihr Kind nie, um es gegen ihren warmen Körper zu halten und um es vor Unheil zu schützen. Auch Pandamütter in Gefangenschaft zeigen dieses Verhaltensmuster. Wenn Sie eine Pandamutter beim Ablecken ihres Kindes beobachten können, hilft sie wahrscheinlich dem Jungtier beim Ausscheiden von Kot oder Urin. Nach sechs bis acht Wochen öffnen die Pandas ihre Augen und die Babyzähne brechen durch. Im Alter von circa drei Monaten beginnen sie sich zu bewegen. Die Mutter spielt ab und zu mit ihrem winzigen Kind, indem sie es zwischen den Pfoten hin- und herwirft, auf dem Boden herumrollt oder mit ihm ringt.
Brutverhalten
Während der Paarungszeit finden die sich sonst einzelgängerischen Pandas zusammen. Im Frühling suchen sich die Männchen und Weibchen gegenseitig auf. Grosse Pandas verlassen sich dabei hauptsächlich auf ihren Geruchssinn. Sie benutzen ihre Nase ausserdem auch, um nach Nahrung zu suchen und um miteinander zu kommunizieren. Duftmarkung spielt eine zentrale Rolle in der Kommunikation zwischen Pandas. Auf diese Weise wird eine Art "schwarzes Brett" für alle vorbeiziehenden Tiere erstellt. Pandas versprühen Urin, welcher von anderen Grossen Pandas gerochen werden kann. Der Urin eines jeden Pandas soll einzigartig sein, wie der Fingerabdruck eines Menschen. Des Weiteren wird angenommen, dass die Pandas dadurch das Geschlecht, Alter, den Paarungswillen und andere wichtige Mitteilungen vermitteln können. Diese Informationen können bis zu vier Monate lang aufgenommen werden. Ein verstärktes Vorkommen der Duftmarkierung weist auf die bevorstehende Brunst hin (die ideale Zeit der Empfänglichkeit eines Weibchens). Das Pandaweibchen ist nur ein bis drei Tage fruchtbar und die Tragezeit bei in Gefangenschaft lebenden Pandas beträgt zwischen 81 und 198 Tagen.
Während der Paarungszeit versuchen die Männchen ihre Rivalen damit abzuwehren, indem sie die Taktik der sogenannten "Handstand-Duftmarkierung" anwenden. Das Männchen stützt sich dabei auf seine Vorderpfoten und uriniert oder reibt mittels der Analdrüsen Absonderungen an ein Objekt. Damit sollen andere Männchen eingeschüchtert werden. Gängige Theorien gehen davon aus, dass je höher ein Männchen seinen Duftstoff markieren kann, desto grösser muss das Tier sein, womit kleinere Männchen abgeschreckt werden sollen.
Die Balz beginnt damit, dass das Weibchen als Signal für die Männchen Urin verspritzt. Diese folgen dem Duft zum Weibchen, wobei es auch zu Kämpfen um das Paarungsvorrecht kommen kann. Während der Paarungszeit sind Pandas sehr lautstark. Die Männchen brüllen, um andere Männchen einzuschüchtern und buhlende Pärchen geben ein Ziegen-ähnliches Geblöke von sich.
Wie bei anderen Bären kommt es auch bei Grossen Pandas zur verzögerten Einnistung. Die befruchtete Eizelle teilt sich einige Male und löst sich dann von der Gebärmutterwand, so dass ihre Entwicklung ausgesetzt wird. Irgendwann im Juni oder Juli heftet sich der Embryo wieder an die Gebärmutterwand an und der Wachstumsprozess beginnt.
Sozialverhalten
Grosse Pandas sind von Natur aus einzelgängerische Tiere und vermeiden grösstenteils den direkten Kontakt zu anderen. Sogar in Gefangenschaft sieht man selten erwachsene Pandas, die miteinander spielen. Neueste Studien beweisen, dass Pandas in Revieren leben, die sich gegenseitig überlappen, was dazu führen kann, dass sich die Tiere auch ausserhalb der Paarunsgzeit begegnen. Wissenschaftler sind der festen Überzeugung, dass die Pandas mit ihren Nachbarn durch die Duftmarkierungen, Urin und Kot vertraut sind. Einzelgängerische Tiere sind normalerweise auf eine Nahrungsquelle oder einen Lebensraum angewiesen, welcher immer knapper wird. Grosse Pandas benötigen zudem grosse Mengen Bambus und können es sich nicht leisten, ihre Nahrungsquelle mit Artgenossen zu teilen.



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