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Sehenswürdigkeiten in China----------------------------------Mogao-Grotten
   
 

Weltkulturerbe Mogao-Grotten

An den steilen Felswänden des Nordabhangs des Mingsha-Berges, 25 Kilometer von der Stadt Dunhuang (Provinz Gansu) entfernt, befinden sich die allgemein als "Grotten der eintausend Buddhas"genannten Höhlen. Der Schaffensprozess begann im Jahr 366, erst in der Zeit der Yuan-Dynastie (1271-1368) wurde das Werk vollendet. Heute existieren 735 Grotten, darunter 492 mit weltberühmten Wandmalereien und Statuen. Die Wandmalereien nehmen eine Fläche von 45 000 m2 ein, die Zahl der Skulpturen beträgt 2 415. Damit sind die Mogao-Grotten heute weltweit die bedeutendste buddhistische Kunststätte. Mogao besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Grottenbezirk. Im nördlichen Bezirk spielte sich einst das religiöse Leben der buddhistischen Mönchen ab, hier war auch ihr Wohnund Begräbnisort.

Hauptsächlich in den Höhlen des südlichen Bezirks befindet sich die berühmte religiöse Grottenkunst der Mönche. Die Hauptformen der Höhlen sind die Meditationshöhle, die Säulenhöhle, die Grottenhalle und die zentrale Buddha-Altar-Grotte. Sie sind alle von unterschiedlicher Größe, die größte Grotte ist 268 m2 groß, die kleinste kaum ein Meter im Quadrat. Sämtliche Wände, Decken und Nischen, in denen sich Buddha-Statuen befinden, sind mit Malereien bedeckt, deren Inhalte von umfassenden Kenntnissen und einer tiefen Gedankenwelt zeugen. Die vielen verschiedenen Themen der Malereien entspringen dem religiösen und weltlichen Leben. Die Wandgemälde sind in der Regel zwei Meter hoch und bedecken die Grottenwände auf einer Länge von 25 Kilometern, es ist eine "Bildergalerie der Welt". Ein Symbol der Grottenkunst von Dunhuang sind die überall an den Wänden dargestellten fliegenden und tanzenden Apsaras,die den buddhistischen Himmel bevölkern. Die Tonskulpturen in den Mogao-Grotten weisen vielfältige Formen und thematische Aussagen auf.

Sie werden auch "Historisches Skulpturen-Museum" genannt. Es handelt sich dabei meistens um einzeln stehende heilige Figuren des Buddhismus, die zu Gruppen zusammengefasst sind, im Zentrum der Gruppe befindet sich eine Buddha-Figur. Mindestens drei, maximal elf Skulpturen von Buddhaschülern und weiteren Buddhas stehen an den Seiten. Sie sind alle farbig bemalt. Die charakteristische Bauweise in Mogao ist neungeschossig, das heißt, dass im Mittelteil der Felsengrotte neun übereinander liegende Vorsprünge errichtet wurden, die bis an die Decke der Grotte reichen. Dazwischen befindet sich die aus Stein und Lehm geformte 35, 6 Meter hohe Skulptur des Mile-Buddhas , die drittgrößte Buddhafigur in China. Das übergreifende Wissenschaftsfach, das sich mit der Erforschung, Entdeckung, Ordnung und Bewahrung der Kulturgüter und Dokumente von Dunhuang befasst, die Dunhuang-Wissenschaft, ist heute eine international gefrage Forschungsdisziplin. Bewertung durch die Welterbe-Kommission Die Mogao-Grotten liegen an einem wichtigen strategischen Punkt der ehemaligen Seidenstraße. Hier war nicht nur ein Umschlagplatz für den Ost-West-Handel, sonders dies war gleichzeitig ein Ort des Austausches von Religionen, Kulturen und Wissen. Die 492 kleinen und großen Felsengrotten und Höhlentempel mit ihren Skulpturen und Wandmalereien sind weltberühmt. Sie dokumentieren die tausende Jahre alte Kunst des Buddhismus.

 

 


 

 

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