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Verbotene Stadt
Direkt im Herzen von Peking nimmt die verbotene Stadt eine Fläche von 72 ha ein.Der Bau des Palast-Komplexes dauerte von 1406 bis 1420. Bis zur Revolution im Jahre 1911 lebten und regierten hier 24 Kaiser der Ming und Qing Dynastien. Auf diese Weise beherbergt die Verbotene Stadt zahlreiche Kunstschätze sowie eine Vielzahl gut erhaltener architektonischer Meisterwerke dieser Zeit. Der Kaiserpalast ist bei der UNESCO als das größte und bedeutendste architektonische Palast-Ensemble in China gelistet.

Seit der Liao-Dynastie (916-1125) diente Peking als zweite Hauptstadt, und von der Yuan-Dynastie (1271-1368) an war es die Hauptstadt des vereinigten China. Peking als Hauptstadt hat also eine Geschichte von mehr als tausend Jahren. In dieser Zeit sind in der Stadt und ihrer Umgebung zahlreiche prächtige Paläste und Residenzen entstanden, von denen einige erhalten geblieben sind. Im folgenden ist vom Kaiserpalast in der Stadtmitte Pekings die Rede.

Die Verbotene Stadt liegt am nördlichen Ende des Platzes des himmlischen Friedens. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verwehrt, was den Namen Verbotene Stadt erklärt.Der Kaiserpalast, auch Zijincheng , die Purpurne Verbotene Stadt genannt, wurde vor mehr als 500 Jahren, vom 4. bis zum 18. Jahr der Regierungsperiode Yongle (1403-1424) unter Zhu Di, dem Ming-Kaiser Chengzu, erbaut. Vom Einzug Zhu Dis in den Palast 1420 bis zum Sturz des letzten Qing-Kaisers Pu Yi durch die Revolution von 1911 diente der Kaiserpalast (chin. 故宫) 24 Ming- und Qing-Kaisern als Residenz. In den 491 Jahren empfingen hier die Kaiser ihre Minister und Generäle und die ausländischen Gesandten und erledigten die laufenden Staatsgeschäfte.

Der Kaiserpalast zeichnet sich durch seine imposante Ausstattung, seine strenge Planung und die integrierte und symmetrische Anordnung des gesamten Baukomplexes aus. Früher war die Stadt Peking in die "Äußere Stadt", die "Innere Stadt", die "Kaiserstadt" und die "Verbotene Stadt" aufgeteilt. Die drei letzteren Städte waren jeweils von einer hohen geschlossenen Mauer umgeben. Das heutige Qianmen (Vorderes Tor) war das Haupttor der Inneren Stadt; das Tiananmen (Tor des Himmlischen Friedens) war das Haupttor der Kaiserstadt, während das Wumen (Mittagstor) das Haupttor der Verbotenen Stadt war. Und der Kaiser lebte innerhalb der Verbotenen Stadt, eingeschlossen von den drei Mauern.

Die Mauern der Verbotenen Stadt sind 10 m hoch und messen von Osten nach Westen 760 m und von Süden nach Norden 960 m. Der Kaiserpalast (chin. 故宫) hat innerhalb der Mauern eine Gesamtfläche von 720000 qm und ist außerhalb der Mauern von einem 52 m breiten Wallgraben umgeben. Auf dem Gelände des Kaiserpalastes befinden sich insgesamt 9999 Räume, eine Zahl, die nach der chinesischen Überlieferung die "Ewigkeit" der Herrschaft symbolisiert. Diese Räume sind auf mehrere Gebäudekomplexe aufgeteilt, die je ein architektonisches Ganzes bilden. Der Palast ist in drei Teile untergliedert: Waichao (der Außenhof), wo der Kaiser seine Minister zur Audienz empfing und verschiedene Zeremonien stattfanden; Neiting (die Inneren Gemächer), die Wohngemächer des Kaisers, der Kaiserin und der kaiserlichen Konkubinen; und der Kaiserliche Garten.

Das Wumen (das Mittagstor), allgemein als Wufenglou (Turm der Fünf Phönixe) bekannt, ist das erste Eingangstor zum Kaiserpalast. Der untere Teil des Wumen besteht aus einer 10 m hohen, zinnoberroten U-förmigen Mauer. Darauf steht ein Turm mit neun Räumen und einem Doppeldach aus gelb glasierten Ziegeln. Rechts und links auf der Mauer stehen vier quadratische Pavillons, die ebenfalls mit glasierten Ziegeln gedeckt sind. Zur Zeit der Qing-Dynastie mussten sich alle Zivil- und Militärbeamten in der Morgendämmerung in den Hofräumen beim Wumen-Tor einfinden, um auf die Audienz des Kaisers zu warten. Wenn der Kaiser zur Audienz erschien, wurden auf dem Turm des Wumen-Tors Glocken und Trommeln geschlagen. Ging er zum Himmelstempel (Tiantan) oder zum Erdtempel (Ditan) zum Gebet, erklangen die Glocken; ging er zum Kaiserlichen Ahnentempel (Taimiao), wurde getrommelt. Kamen Generäle von einem triumphalen Feldzug zurück, fand hier eine Zeremonie zur Übergabe der Kriegsgefangenen statt. Zur Zeit der Ming-Dynastie wurden Beamte, die gegen den Willen des Kaisers gehandelt hatten, vor dem Wumen-Tor mit Stockschlägen bestraft.

Betritt man den Palast durch das Wumen und geht dann über die Innere Goldwasser-Brücke (Neijinshuiqiao) aus weißem Marmor, sieht man das Taihemen (Tor der Höchsten Harmonie) vor sich, an das sich nördlich drei Hallen anschließen - die Taihedian (Halle der Höchsten Harmonie), die Zhonghedian (Halle der Vollkommenen Harmonie) und die Baohedian (Halle zur Erhaltung der Harmonie), die man gewöhnlich als die "Drei Großen Hallen" bezeichnet und die die wichtigsten Bauwerke im "Außenhof" der Verbotenen Stadt darstellen.Die Taihedian ist die wichtigste Halle des Kaiserpalastes. Von hier aus übte der Kaiser seine Macht aus. Viele wichtige Zeremonien fanden hier statt, wie etwa die Zeremonien anlässlich einer Thronbesteigung, die Audienzen für die Minister sowie die Feiern an verschiedenen Festtagen. In Bezug auf Architektur und Ausstattung ist sie die beste der drei Hallen. Sie ist der größte Holzbau aus Chinas alter Zeit.

Zur Zeit der Ming- und der Qing-Dynastie war die Halle der höchsten Harmonie das höchste Bauwerk der Stadt Peking. Kein Gebäude durfte die Palasthallen überragen. Die Halle der Höchsten Harmonie, die höchste im Palast, ist 35,05 m hoch, einschließlich der Dachornamente 37,44 m, also ein Meter höher als der Wachtturm auf dem Qianmen. Sie ist 63,96 m breit und 37,20 m tief. In der Halle stehen riesige Stützsäulen aus Holz in sechs Reihen, in jeder Reihe jeweils zwölf, also insgesamt 72 Säulen. In der antiken chinesischen Architektur galt der Platz zwischen vier Säulen als ein Raum; so besteht die Halle umgerechnet aus 55 Räumen.
Unter diesen 72 Stützsäulen gibt es in der Mitte der Halle sechs von goldlackierten Drachen umwundene Säulen, die 14,4 m hoch sind und einen Durchmesser von 1,06 m haben. Die anderen Säulen sind zinnoberrot. Der Thron, von den sechs Säulen in der Mitte flankiert, steht auf einer 2 m hohen Plattform, die ebenfalls mit umwundenen Drachen verziert ist. Das Drachen-Pult und der Thron-Sessel sind mit geschnitzten Drachen- und Wolkenmustern versehen. Über dem Thron befindet sich eine feine, kunstvoll gearbeitete Deckendekoration mit gewundenen Drachen. Hinter dem Thron steht ein fein geschnitzter Wandschirm, davor und seitlich davon befinden sich Kraniche, Weihrauchgefäße und Dreifüße.

Von 1420 bis 1911, während der Ming- und der Qing-Dynastie, hatte so der Kaiserpalast der kaiserlichen Herrschaft als politisches Zentrum gedient. Nach Ausbruch der Revolution von 1911 trat der letzte Kaiser Pu Yi von seinem Amt zurück. Die Nationalregierung beschlagnahmte die Drei Großen Hallen im Außenhof sowie die Wenhua-halle und die Wuying-Halle und errichtete im Jahre 1914 die "Ausstellungshalle für antike Gegenstände". Zu jener Zeit wohnte Pu Yi noch in den Inneren Gemächern. Erst 1925 wurde er aus seiner kaiserlichen Residenz vertrieben. Im Oktober desselben Jahres wurde das "Palastmuseum" gegründet, aber die damalige Regierung vernachlässigte diese antiken Baukomplexe, so dass überall in den Höfen Unkraut wuchs und die Gebäude zerfielen.Die Volksregierung schenkte dann dem Erhalt des Kaiserpalastes große Aufmerksamkeit.

 

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