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Geographie Chinas
   
 

 

Geographie Chinas

China ist mit seinen 1,34 Milliarden Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat der Welt und von seiner Fläche her der größte Staat in Ostasien. Weltweit ist China von seiner Fläche her der viertgrößte Staat auf der Welt. Allein das Festland von China ist mit einer Größe von 9,5 Millionen Quadratkilometern so groß wie die USA. Es gibt viele natürliche Grenzen, das China von seinen 14 Nachbarländern trennt. So findet man im Osten und im Südosten das Gelbe Meer, das Ostchinesische und das Südchinesische Meer, als Grenze vor. Im Süden, Südwesten, Westen und im Nordwesten gibt es sehr hohe und gewaltige Bergmassive und im Norden sind Steppen und Wüsten die Grenze. Grenzflüsse wie etwa den Amur oder den Ussuri findet man im Nordosten des Landes. China hat eine Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von 4500 km und von Ost nach West beträgt die Entfernung 4200 km. Allein die Küstenlänge der Seegrenzen von China belaufen sich auf stolze 14.500 km. Der längste Fluss Chinas ist der Yangtsekiang mit einer Länge von gigantischen 6300 km. Zum chinesischen Gebiet und an der Grenze zu Nepal liegend gehört der Mount Everest als höchster Berg der Welt ebenso zu beeindruckenden geographischen Höhepunkten in China wie auch die Tatsache, das China mit 22.133 km die längste Staatsgrenze der ganzen Welt aufweisen kann.

Flora und Fauna in China

Mehr als 10 Prozent aller Wirbeltierarten dieser Welt, verteilt auf etwa 6300 verschieden Arten leben allein in China. Zu den besonders seltenen Tierarten in China gehören der weltberühmte große Panda-Bär, die Stumpfnasenaffen sowie der südchinesische Tiger. Sehr seltene Gattungen sind auch der Ohrfasan und der China-Alligator. Hingegen muss man davon ausgehen, dass der vor allem im Jangtse lebende Flussdelphin mittlerweile so gut wie ausgestorben ist. China liegt, was die Pflanzenwelt betrifft, hinter Malaysia und Brasilien auf dem dritten Platz der artenreichsten Pflanzen. Hier gibt es eine artenreiche Vielfalt beim beliebten Rhododendron und mehr als 500 verschiedene Bambusarten. Sehr bekannt sind natürlich auch die in der Medizin verwendeten Pflanzen wie der Ginseng, der Bocksdorn, der Notoginseng, aber auch der Saflor. 

Geschichte Chinas

Mit dem Ende des zweiten Weltkrieges endet in China auch der Bürgerkrieg zwischen den Kommunisten und der Kuomintang, der chinesischen Nationalpartei. Die Kommunisten errangen hier die Herrschaft über das gesamte Festland und die Kuomintang flüchteten auf die Insel Taiwan. Mao Tse-Tung rief am 1.10.1949 die Volksrepublik China aus und gründete einen kommunistischen Staat. Nachdem er mit Versuch gescheitert war, die Landwirtschaft und die Industrie entscheidend zu verbessern, zettelte er im Jahr 1966 die Kulturrevolution an und stürzte das Land damit für ein ganzes Jahrzehnt in das völlige Chaos. Die sogenannten Roten Garden wüteten furchtbar im Land und vernichteten unzählige von Kulturschätzen und Kulturdenkmälern und vor allem Tibet hatte besonders darunter zu leiden. Alles was nicht in das kulturelle System und das proletarische Schema passte, wurde blind zerstört. Ein Großteil der Klöster und viele historische Stätten dort wurden völlig dem Boden gleichgemacht. Erst nach dem Tod von Mao im Jahre 1976 lockerte sich auch die ständige Kontrolle über den Menschen und das Land begann seinen Weg zur sozialistischen Marktwirtschaft. Seitdem ist die Wirtschaft von China extrem schnell gewachsen und ist unvergleichbar mit dem Wachstum von anderen Ländern. Leider ging diese Entwicklung sehr zu Lasten der Umwelt und auch die Unterschiede zwischen arm und reich werden in China immer größer. Doch China steht auch wegen seiner Innenpolitik noch immer sehr unter Kritik und dem Land wird immer noch eine sehr starke autoritäre Diktatur nachgesagt, wie die fehlende Preisfreiheit eindrucksvoll bestätigt. 

China Wanderreisen

Hiking oder Wandern ist sicherlich einer der gesündesten Arten zu reisen. Wandern ist aber nicht nur gesund, sondern ermöglichst es auch, Natur und Naturwunder hautnah zu erleben. Weit verbreitet hat sich das Klettern und Wandern. Dies ist auch unter den Chinesen sehr beliebt, da sich ein Trend entwickelt, in den Urlaubszeiten raus aus der Stadt und rein in die Natur zu gehen. Das Angebot ist entsprechend groß. Ausgebaute Wanderrouten führen meist entlang der landschaftlich reizvollen und oft als heilig betrachteten Bergregionen wie z.B nahe des Tai Shan oder des Huang Shan. Bekannt und beliebt sind die Bergsteigerziele im Westen Chinas, in Tibet und Sichuan. Highlight in Tibet ist sicher auch für Bergsteigeranfänger, das Basislager des Mount Everest auf der Rongbuk Ebene zu erreichen. Klarer Himmel, reine Luft und unberührte Natur sind die Belohnung für den anstrengenden Weg. Sehr spektakulär, wenn auch noch nicht so bekannt sind die Wege zum Gongga Shan in der chinesischen Provinz Sichuan. Auch in der Provinz Xinjiang gibt es reizvolle und fern vom Massentourismus gelegene Bergsteigerziele. China Wanderreisen sind für einfache Wanderungen und für Extrem-Touren bestens geeignet. China bietet mehr ursprüngliche, wilde Naturlandschaften als jedes andere Land der Erde. Die höchsten Gipfel in der Himalaya-Region, die sandigen Weiten der Taklamakan-Wüste, subtropische Regionen, reißende Flüsse und undurchdringliche Dschungel. China bietet aber auch gemäßigte Landschaften, die einfach und auch für ungeübte Wanderer geeignet sind. Wandern auf der Chinesischen Mauer ist ein gutes Beispiel für einen relativ sanften Tourismus. Abseits der der bekannten Mauerabschnitte hält sich die Zahl der Touristen noch relativ gering. Die Chinesische Mauer ist das Größte von Menschen jemals errichte Bauwerk. Es diente dazu mongolische Nomadenstämme, die immer wieder nach China eingefallen sind abzuwehren. Wie eine große Schlange windet sich die große Mauer über eine Länge von 6700 Kilometern durch weite Ebenen, Wüsten, Steppen und über Berge. China Wanderreisen entlang der Chinesischen Mauer sind aufgrund ihrer Einzigartigkeit besonders zu empfehlen. Wer nicht an oder auf der Großen Mauer war, der war nicht in China. Die Chinesen selbst gehen sogar noch einen Schritt weiter, indem sie sagen: „Wer nicht auf der Großen Mauer war, der ist kein guter Mann." Das sollte man sich zu Herzen nehmen, denn man würde tatsächlich eines der großartigsten Bauwerke überhaupt verpassen. Selbst in der Metropole Hongkong kann man wandern. Der Kam Shan Country Park ist ein 300 Hektar großes Busch- und Waldland und erstrecken sich nördlich von Kowloon. Im Park wurde ein großes Staubecken angelegt, das vier Wasserreservoire speist. Den hügeligen Landschaftspark dominiert der 300 m hohe Golden Hill, der einen herrlichen Panoramablick auf Smuggler´s Ridge, Lion Rock, Tai Mo Shan sowie die Städte und Häfen in der Ferne ermöglicht. Nur eine einzige Straße durchzieht den Park; auf einem Netz von markierten Wanderwegen lässt sich aber das gesamte Gebiet von Kam Shan erkunden. Auch hier stoßen Sie auf den 100 km langen MacLehose Trail, der fast die gesamten New Territories durchquert. Das entlegene Gebiet von Medog in Tibet wird für Wanderer zunehmend attraktiv. Bevor im Jahr 2012 eine Autobahn dort hinführen wird, nutzen viele unerschrockene Reisende die Gelegenheit, Chinas letzte Provinz ohne geteerte Straßen zu besuchen, bevor auch diese an die moderne Zivilisation angeschlossen wird. Das Gebiet befindet sich im Südosten Tibets an der Grenze zu Indien. Der einzige Weg nach Medog führt über den 4.800 Meter hohen Schneeberg Galongla oder den 4300 Meter hohen Schneeberg Duoxiongla. China Wanderreisen in das Gebiet von Medog in Tibet können nur von geübten und trainnierten Wanderern absolviert werden.




 

 
   
 
 
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