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Tibet Reiseinformationen
   
 

Tibet Reiseinformationen

1. Können wir in Tibet für eine längere Zeit bleiben, wie zum Beispiel 25 Tage und darüber?
Sie können sich in Tibet solange Sie möchten aufhalten. Wir haben bis jetzt Reisen über 20, 30 und für einige Gäste sogar über 60 Tage organisiert . Aber falls Sie nach Tibet nicht aus Berufsgründen reisen, können Sie solange bleiben, wie es ihre Reiseerlaubnis bestätigt. Dies entspricht etwa einer Visumsgültigkeit. Desweiteren, müssen Sie ihre Tour von einer Reiseagentur organisieren lassen. In anderen Worten, beinhaltet das Programm nicht viele Tage zur freien Verfügung. Höchstens einen oder zwei Tage und diese müssen in Lhasa stattfinden und nicht in andren Städten oder Gebieten. Während des freien Tages, muss ein Guide bei Ihnen sein.

2. Brauche ich eine Genehmigung, um nach Tibet zu reisen? Wenn ja, können Sie die Genehmigung für mich bekommen? Und was sind die Kosten?
Ja, Sie benötigen eine Genehmigung. Wir können Ihnen helfen, diese zu erhalten.
Beachten Sie:
1) Falls Sie lediglich nach Lhasa reisen, wird eine Tibet-Erlaubnis ausreichen. Sollten Sie jedoch weiter, in entlegene Gebietereisen wollen, benötigen Sie desweiteren eine Auslaenderreiseerlaubnis, ausgestellt von der Behörde für öffentliche Sicherheit Tibets.
2) Haben Sie keine Tour gebucht, können Ihnen die Reisebüros nicht bei der Beschaffung der Genehmigungen behilflich sein. Die Agenturen können keine Genehmigungen ohne Reise beschaffen.
Hier ein Auszug aus dem Lonely Planet:
Die Lhasa Behörde für öffentliche Sicherheit wird Privatpersonen keine Genehmigung ausstellen und Sie an eine Reiseagentur verweisen. Diese können Ihnen eine Reiseerlaubnis in fast alle Gebiete beschaffen, jedoch nur, wenn Sie ein Landfahrzeug, einen Fahrer sowie einen Führer buchen.Es ist den Reisebüros gar nicht möglich, Ihnen eine Tibet-Genehmigung zu VERKAUFEN, sollten Sie keine Tour bei diesen gebucht haben. “Kaufen” Sie keine “ausschließliche Reisegenehmigungen” oder Sie werden Ärger bekommen.
3) Die meisten Leute können Tibet-Genehmigungen durch Reisebüros erhalten, ausschließlich Diplomaten, Journalisten und Regierungsbeauftragte, welche unter Organisation des Amts für Auslandsangelegenheiten der tibetischen Regierung reisen sollten.
4) Möchten Sie, dass wir Ihnen bei der Beschaffung von Tibet-Genehmigungen behilflich sind, benötigen wir folgende Personendaten von Ihnen: Den vollen Namen, Geschlecht, Geburtsdatum, Reisepassnummer sowie Ihre Nationalität und den Beruf.
 
3.Wie kann man der Höhenkrankheit vorbeugen?
Hier einige Ratschläge:
1) Viel Wasser trinken. Die trockene Luft und das Verdunsten von Schweiss kann Dehydrierung hervorrufen..
2) Meiden Sie Zigaretten und Alkohol, da dieser das Dehydrations-Risiko erhöht
3) Vermeiden Sie Beruhigungsmittel
4) Erkälten Sie sich vor ihrer Reise nach Tibet nicht.
5) Gehen Sie langsam, besonders am ersten Tag.
6) Atmen Sie stets gut durch;
7) Ein Sauerstoffbeutel hilft Ihnen, sollten Sie sich am ersten Tag nicht wohlfühlen;
8) Holen Sie weitere Ratschläge von Ihrem Ortsführer ein!

4.Was sind die gesundheitlichen Voraussetzungen für eine Reise nach Tibet?
Wenn Sie nach Tibet reisen, müssen Sie ein ärztliches Zertifikat einreichen, das bestätigt, dass Sie in körperlich fit für die Reise sind, Ihr Blutdruck und Herz gesund sind für den Fall, dass Sie die extreme Höhe gesundheitlich negative beinflussen könnte.
 
5.Wie ist das Wetter und Klima in Tibet? Was schlagen Sie uns vor, mitzubringen, wenn wir nach Tibet reisen?
Tatsächlich ist das tibetische Klima nicht so rau, wie manche Menschen es sich vorstellen. Geeignet für eine Tibetreise sind die Monate von April bis Anfang November, die beste Reisezeit ist jedoch im August oder September. Sollten Sie lediglich nach Lhasa reisen, können Sie dies das ganze Jahr über tun. Die Sonneneinstrahlung ist in Tibet sehr stark. Das Sonnenlicht in Lhasa ist so intensiv, dass die Stadt als Sonnenlichtstadt bezeichnet wird. Die dünne Luft kann weder Hitze absorbieren noch zurückhalten, so dass tags- und nachtsüber Temperaturextreme herrschen. Dennoch lässt sich das heilige Schneeland besuchen. Im Mai, Juni und September gilt die Touristensaison im östlichen Tibet.Der höchste jährliche Niederschlag erstreckt sich während der Regensaison von Juni bis September. Normalerweise regnet es nachts in Lhasa, Shigatse und der Chamdo Region. Der Regen kann Straßen blockieren und die Reise beschwerlich machen, doch die Landschaftsszenerie ist zu dieser Zeit am schönsten.
 
Hier sind einige Informationen zu den spezifischen Regionen:
Lhasa(3660) - Shigatse(3950) - Lhatse - Tingri - Nyalan: Entlang des Friendship Highways läßt es sich praktisch das ganze Jahr über gut reisen. Aber von Dezember bis Februar könnten die abtauenden Straßen Probleme bereiten. Vermeiden Sie nach Möglichkeit August – während der Regenzeit kann es Steinfall geben.
 
Mt. Everest Gegend: Im frühen Mai und frühen Oktober läßt sich das Gebiet am besten besichtigen. Aufgrund der klaren Wetterverhältnisse haben Sie dann eine sehr gute Chance, das wahre Gesicht des Mt. Everest zu sehen (falls Sie Glück haben). Von Dezember bis Februar empfiehlt sich die Reise allerdings nicht, da es dann -außer für hartgesottene Abenteurer- zu kalt ist. Ali (Mt.Kailash): Auch ohne klimatische Einschränkungen ist diese Gegend bereits nicht sehr gastfreundlich. Starker Regen- und Schneefall erschweren die Reise. Der angemessene Zeitraum für entschlossene Touristen wäre allerdings im Mai, Juni, Juli, September und Oktober.
 
Ost-Tibet: Reisen Sie im Juli oder August(Regensaison) besser nicht dorthin, denn der Regen könnte die Straße beschädigen und schlimmen Felsfall auslösen. Im Winter gefriert die Strasße unter Umständen.
 
Nord-Tibet: Auf einer Höhe von 4500 Metern, bietet diese Gegend eine sehr beschränkte Reisezeit für Touristen. Der Sommer(Juli-August)ist die Hauptreisezeit, um das großartige Flachland Nord-Tibets zu genießen. Als Kleidung empfehlen wir übereinander getragene Alltagskleidung. Während des Tages brauchen Sie lediglich ein T-shirt oder höchstens eine Jacke, aber in der Nacht benötigen Sie einen Mantel. Ein Daunenmantel ist notwendig für eine Reise nach Lhasa und Shigatse in abgelegene Gegenden, zum Everest Camp oder weiter zum Mount. Karlash.

Tibet - Gesundheit
Bei Reisen nach Tibet sollte man sich vergegenwärtigen, dass man sich auf einer Hochebene befindet. D.h., man sollte sich nicht überschätzen und dem Körper am Anfang genug Zeit geben, sich an den plötzlichen Höhenunterschied zu gewöhnen.
Vor allem für Flugreisende kann die Höhenluft zum Problem werden, da sich ihr Körper plötzlich umstellen muss. Doch auch Busfahrten bergen ihre Tücken, da die Pässe auf der Fahrt nach Lhasa teilweise Höhen von über 5000 Meter erreichen. Folgen des Höhenunterschieds können Kopfscherzen, Übelkeit und Schwindelgefühle sein. Am besten kann man dem vorbeugen, in dem man sich langsam an die Höhe gewöhnt. Es empfiehlt sich z.B., die ersten paar Tage in Lhasa zu verbringen, bevor man sich in höhere Regionen begibt. 
 
Höhenkrankheit
Unter der Höhenkrankheit versteht man die Reaktion des Organismus auf einen Sauerstoffmangel (O2), der in größeren Höhen auf Grund des verringerten Luftdrucks und damit Sauerstoffdrucks (O2-Partialdrucks) entsteht. Die Reaktion des Körpers auf einen Sauerstoffmangel kann von leichten Beschwerden bis zu schwersten Erkrankungen - bis hin zum Tod bestehen.

Symptome:
Zu den ersten Anzeichen gehören: Kopfschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, kurze nächtliche Atemstörung, Leistungsabfall, Wasserödeme unter der Haut, Sehstörungen, Herzschlag um 20% beschleunigt. Bei den meisten Besuchern verschwinden die Symptome innerhalb weniger Tage. Es ist allerdings dringend anzuraten, diese ernst zu nehmen und sich in den ersten Tagen den Aufenthalts weder zu überanstrengen noch den Höhenunterschied zu vergrößern.
Ernsthaftere Warnzeichen sind: rapider Leistungsabfall, konstante und schwere Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, nächtliche Atemnot in Ruhe, schnelle Atmung, Herzjagen, Schlaflosigkeit, schwere Übelkeit, Erbrechen, trockener Husten, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit, Gang- und Stehunsicherheit, weniger als 0,5 l Urinausscheidung in 24 Stunden.
Zu den lebensbedrohlichen Alarmsignalen gehören Bewusstlosigkeit, das Gefühl eine schwere Krankheit zu haben, psychiatrische Auffälligkeiten, Atemnot in Ruhe, schwerer Husten mit braunem Auswurf, Bewegungsstörungen, Druck auf der Brust und rasselnde Atmung – es besteht akute Lebensgefahr!

Empfehlungen die Symptome zu überwinden:
Um die ersten Symptome der Höhenkrankheit zu überwinden ist es wichtig seinem Körper dazu genügend Zeit zu gönnen und sich bei Bedarf besser auszuruhen, als irgendetwas zu erzwingen. Auf keinen Fall aber sollten leichte Symptome dramatisiert werden, denn allzu große Sorge über die Veränderungen verschlimmert die Symptome meist eher. Zudem ist anzuraten leichtes Essen mit hohem Energiegehalt zu wählen. Auf jeden Fall ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Da die Temperaturen variieren können, sollte an unterschiedlich warme Kleidung gedacht werden.

 

 

 

 

 

 

 


 

 
   
 
 
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