Startseite  Sichuan Rundreise   Tibet Rundreise   Yunnan Rundreise  Yangtse Rundreise   China Rundreise  
   
Spannende China Routenvorschläge  
Chengdu-Lhasa Tibet zum Kailash Rundreisen 19 Tage


 

 



 

 



 

Chengdu-Lhasa Tibet zum Kailash Rundreisen 19 Tage
Reiseroute:Chengdu-Lhasa-Shigatse-Lhasa-Chengdu
Reisecode :XZ-013
Dauer : 19 Tage / 18 Nachte

REISEVERLAUF
01-Tag, Frankfurt - Chengdu
Individuelle Anreise zum Flughafen Frankfurt. Nachmittags Linienflug mit Air China von Frankfurt nonstop nach Chengdu.

02-Tag, Chengdu
Ein Meilenstein in der Geschichte der Wasserwirtschaft und eine Kultur der Dankbarkeit. 
Am frühen Morgen heißen wir Sie herzlich willkommen in Chengdu, der Hauptstadt der bevölkerungsreichsten Provinz Sichuan und Heimat der Pandabären. Dass die Chengdu-Ebene bereits in alten Zeiten als "Land des Überflusses" (tianfu zhi guo) bekannt war hat die antike Dujiangyan-Bewässerungsanlage dem Minjiang zu verdanken. Der Minjiang, der wasserreichste Nebenfluss des Yangtse-Flusses (Jangtsekiang), war damals sowohl ein Segen als auch Albtraum für die Bewohner in der Region. Er könnte die Ursache für den plötzlichen Kollaps der antiken Siedlungen Sanxingdui und Jinsha gewesen sein und hatte sie schließlich auch buchstäblich begraben. Schließlich war es eine Schicksalsfrage des Landes den Fluss Minjiang zu beherrschen. Erst im Jahre 256 v.Chr. gelingt es LiBing, dem Provinzgouverneur des Qin-Königreichs, während der Zeit der Streitenden Reiche mit Hilfe seines Sohnes die Bewässerungsanlage Dujiangyan zu errichten.

03-Tag, Chengdu - Lhasa
flug nach Lhasa.Die heilige Stadt auf 3650 m Höhe.
Die 1956 km lange Bahnstrecke von Xining nach Lhasa gilt als höchste Bahnstrecke der Welt. Freuen Sie sich auf eine grandiose, scheinbar endlose Landschaftsgalerie mit schneebedeckten Bergen, unzähligen Flüssen und Schluchten, Hochgebirgsseen und endlosen Steppen. Immer wieder sehen Sie Herden von Yaks, Schafen, Pferden und Wildtieren sowie Vögeln, mit etwas Glück auch die Herden von tibetischen Antilopen- und Wildeseln oder mongolischen Gazellen, die überwiegend in den Steppen des Qinghai-Tibet-Hochlands auf einer Höhe von 3500 bis 5000 m leben. Sie haben Zeit sich zu entspannen, zurückzulehnen und zu genießen. Während der Bahnfahrt ziehen am großen Fenster Ihres komfortablen Schlafwagens grandiose Landschaften vorbei. Der modern ausgestattete Zug ist klimatisiert und besitzt Waschräume und Toiletten mit fließendem Wasser.

04-Tag, Lhasa
Unter goldenen Dächern.
Willkommen in Lhasa, einer Stadt, die eine enorme Anziehungskraft auf den Westen hat. Ganztägige Besichtigungen in Lhasa, der heiligen Stadt und dem spirituellen Zentrum der tibetischen Welt: Vormittags besichtigen Sie den Jokhang-Tempel und die Barkhorstraße, nachmittags den Potala-Palast. Der labyrinthartige Jokhang-Tempel (Dazhaosi) wurde im Jahr 647 erbaut. Der heiligste Tempel des tibetischen Buddhismus ist eines der ältesten Gebäude in Lhasa und das Ziel unzähliger Pilger. Von den goldenen Dächern des Jokhang-Tempels bieten sich grandiose Ausblicke, auch solche, die in das geheimnisvolle Reich des tibetischen Buddhismus führen. Anschließend Bummel auf dem Barkhor, ein heiliger Umwandlungsweg, der Jokhang umgibt. Hier pilgern täglich unzählige Gläubige im Uhrzeigersinn um den Jokhang-Tempel herum.

05-Tag, Lhasa
Die zwei berühmten Klöster bei Lhasa erleben.
Heute stehen der Sommerpalast Norbulingka sowie die zwei berühmte Klöster Drepung und Sera auf dem Programm. Sie unternehmen zunächst einen Ausflug zum Drepung Kloster, knapp 10 km westlich von Lhasa am Hang des Berges Ganpoi-Uze auf 3800 m gelegen. In der tibetischen Sprache bedeutet Drepung "Reishaufen": Auf einer Gesamtfläche von etwa 25 Hektar erstrecken sich scheinbar unzählige, weiß gekalkte Gebäude den Berghang hinauf - aus der Ferne betrachtet - wie ein riesiger Reishaufen.

06-Tag, Lhasa - Tsetang
Die Wiege der tibetischen Kultur.
Heute fahren Sie ins tiefer gelegene Tsetang am Ufer des Yarlung-Tsangpo-Flusses, der in Indien den Namen Brahmaputra trägt (191 km, 3560 m). Tsetang gilt als Wiege der tibetischen Kultur. Unterwegs Abstecher zum Kloster Samye, dem ältesten Kloster Tibets aus dem 8. Jahrhundert. Das Kloster liegt in einer von Sanddünen geprägten Landschaft, wobei das Kloster und Umgebung - gleich einer Oase - von grünen Pflanzen umsäumt ist. Das Samye Kloster liegt auf der nördlichen Seite des Yarlung-Tsangpo, etwa 40 km von Tsetang entfernt. Es gilt als Abbild des Universums im buddhistischen Sinne. Das berühmte Bauwerk enthält tibetische, han-chinesische und indische Baustile.

07-Tag, Tsetang - Yamdrok See - Gyantse - Shigatse
Der grüne Jadesee auf der oberen Alm.
Heute steht eine lange Fahrt auf der historischen Karawanenstraße über Yamdrok See und Gyantse nach Shigatse (477 km)auf Ihrem Programm. Mit einer Fläche von 638 qkm (zum Vergleich: Die Fläche des Bodensees beträgt 536 qkm.) ist der Yamdrok See einer der größten Binnenseen am Nordhang des Himalayas und zählt zu den "drei heiligen Seen Tibets". "Yamdrok" ist Tibetisch, bedeutet "grüner Jadesee auf der oberen Alm". Der großartige Ausblick am Kampa La Pass (4794 m) auf den türkisfarbenen See mit dem schneebedeckten Gipfel des heiligen Noijin Kangsang (7206 m) im Hintergrund ist unvergesslich.

08-Tag, Shigatse - Shegar
Beim Pantschen Lama.
Shigatse bedeutet in der tibetischen Sprache soviel wie "fruchtbares Land". Mit mehr als 100000 Bewohnern ist Shigatse die größte Stadt in Südtibet. Vor ihr fließen der Yarlung-Tsangpo von Norden und sein Hauptnebenfluss Nyangchu von Osten zusammen. Hauptanziehungspunkt und Wahrzeichen Shigatses ist das grandiose Tashilhunpo-Kloster am nördlichen Fuß des Nyimadu-Berges. Das Kloster nimmt eine Fläche von 15 Hektar ein und ist von einer mehr als 3000 m langen Mauer umgeben.

09-Tag, Shegar - Rongbuk - Everest BC - Rongbuk
Die Muttergöttin Qomolangma.
Fahrt (90 km nicht asphaltierte Strecke mit Schlaglöchern und Schotterpisten, ca. 4 Std.) zum Rongbuk Kloster (5154 m). Hier beeindruckt der Qomolangma mit seiner steilen Nordseite. Rongbuk, erbaut zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist das höchstgelegene Kloster der Welt und das größte Kloster dieser Region. Wanderung (ca. 7 km, Gehzeit ca. 2 Std.) zum Qomolangma-Basislager (5200 m). Dann fahren Sie mit dem lokalen Shuttle Bus zurück zum Rongbuk Kloster.

11-Tag, Rongbuk - Chiu Gompa
Nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung der beiden heiligen Seen Manasarovar und Rakas Tal (beide ca. 4520 m), dem 7728 m hohen Gipfel der Gurla Mandata und nicht zuletzt natürlich dem bereits in der Ferne aufragenden Kailash (6656 m). Am späten Vormittag erreichen Sie den Manasarovar-See, wo Sie in der Nähe des Klosters Chiu Gompa übernachten. Sie besichtigen die wunderschön gelegene Klosteranlage und haben den Rest des Tages ausgiebig Zeit, die Einzigartigkeit dieser Region zu genießen. (Fahrzeit ca. 2h). Übernachtung im Zelt.
 
12-Tag,Kailash
Beginn Kailash Kora von Darchen bis Driraphuk (5000 m)
Zeitig am Morgen nach dem Frühstück fahren Sie nach Darchen, dem Ausgangspunkt Ihrer Kailash-Umrundung. Die Tibeter nennen ihren Berg übrigens Kang Rinpoche, was übersetzt so viel heißt wie "Schneejuwel". Der jahrtausendealte Pilgerpfad (tibetisch: Kora) ist 52 km lang und führt Sie auf der ersten Etappe am Darboche, dem heiligen Flaggenmast, vorbei durch das Tal des Götterflusses an die Nordwestseite des Kang Rinpoche. Tagesziel ist das Kloster Driraphuk (5000 m) mit exzellenter Sicht auf die majestätische Nordwand des Kailash. Übernachtung im Zelt.

13-Tag, Kailash Kora, Überquerung Drölma La (5650 m)
Heute steht die Königsetappe mit Überschreitung des 5650 m hohen Passes Drölma La auf dem Programm. In etwa 3- bis 5-stündigem Anstieg erreicht man die manchmal schneebedeckte Passhöhe. Die Tibeter glauben, mit der Umrundung des Kailash einmal den Weg von Tod und Wiedergeburt zu durchlaufen. Die Überwindung des Passes oder besser der harte steile letzte Aufstieg vor der Passhöhe symbolisiert den Zwischenzustand (tibetisch: Bardo) zwischen Tod und Wiedergeburt (auf dem Pass). Diese Assoziation ist natürlich nur symbolisch gemeint und spätestens der Anblick zigtausender lustig bunt im Wind flatternder Gebetsfahnen auf der Passhöhe lässt einen jeden düsteren Gedanken vergessen. Der jenseitig steile Abstieg zu einem Rasthaus sowie der anschließende lange Weg talauswärts strengen zwar an, doch hat man nun nach erfolgreicher Passüberschreitung auch etwas mehr Ruhe, um die herrlichen Landschaftseindrücke zu genießen. Immerhin ist man nun neu geboren und hat sämtliche Sünden seines bisherigen Lebens hinter sich gelassen... Was für ein Anreiz! Übernachtet wird diesmal in der Nähe des schönen Klosters Dzutrulphuk (4800 m), zu welchem es nach erfolgtem Abstieg vom Drölma La noch etwa 9 km sind. (Gehzeit ca. 7-8h, 650 m?, 850 m?, ca. 22 km). Übernachtung im Zelt.
 
14-Tag, Ende Kailash Kora, Fahrt zum Manasarovar-See
Die dritte und letzte Tagesetappe der Kailash-Umrundung führt von Dzutrulphuk wieder zurück nach Darchen. Leicht abfallend und mit kleineren Flussquerungen vollenden Sie die Kora um den heiligsten Berg des Himalaya. Nach den beiden anstrengenderen ersten Tagen ist der dritte Tag nur eine eher gemütliche Halbtagestour. Von Darchen aus fahren Sie zurück zum Manasarovar-See und schlagen Ihre Zelte am bereits bekannten Zeltplatz nahe der Chiu Gompa auf. Übernachtung im Zelt.
 
15-Tag, Pausentag am Manasarovar-See
Der heutige Tag am Manasarovar-See dient dem Kräftesammeln für die bevorstehende Innere Kora und ist ohne Programm. Übernachtung im Zelt.
 
16-Tag, Innere Kora, erster Tag, Asthapad - Shaptarishi-Höhle
Alle 12 Jahre, im "Jahr des Pferdes", zählen die Tibeter eine Kailash-Umrundung wie 13 Umrundungen und der Pilger erhält Zutritt zur Inneren Kora, der Nandi Parikrama. Dabei wird nicht der Kailash umrundet, sondern der dem Kailash vorgelagerte Berg Nandi. Dieser liegt unmittelbar gegenüber der Südseite des Kang Rinpoche - der sogenannten Lapislazuli-Seite - und wurde seiner Lage wegen nach dem Bullen Nandi benannt, dem Reittier des Hindugottes Shiva. Der Pfad der Nandi Parikarama bringt den Pilger ganz nah an die Lapislazuli-Seite des Kailash heran sowie in Höhen von fast 6000 m. Ein starker Wille, Durchhaltevermögen, hervorragende Physis und sehr gute Höhenadaption sind körperliche Grundvoraussetzung für den Pfad der Inneren Kora. Sie starten zeitig am Morgen vom Lager am Manasarovar-See und fahren nach Darchen. Nördlich von Darchen, an einem Punkt, der Asthapad (4700 m) genannt wird, beginnt für Sie der Pfad der Inneren Kora. Übernachtung im Zelt.
 
17-Tag, Innere Kora, zweiter Tag, Überquerung Serdung Chuksum La (5859 m)
Direkt über Ihnen sehen Sie die Shaptarishi-Höhle, eine etwa 2 m hohe und 30 m lange horizontale Felsspalte, in welcher 13 Reliquien-Chörten aufgestellt wurden - ein äußerst heiliger Platz für tibetische Pilger! Direkt westlich der Höhle findet jene riesige Furche der Kailash-Südseite ihr Ende, welche der Kailash-Sage nach durch Naro Bönchungs Trommel entstanden ist. Sie steigen (je nach Bedingungen über Schneefelder oder durch loses Geröll) erst mäßig, später steil bergauf und gelangen an der Shaptarishi-Höhle vorbei zum Pass Serdung Chuksum La (5859 m), der den Kailash mit dem Nandi verbindet. Die Schlüsselstelle der Inneren Kora ist erreicht. Steil bergab gelangen Sie hinter dem Pass in das westliche Tal des Nandi. Von hier aus sind es noch etwa 4-5 Stunden bis zum Abholpunkt. Übernachtung im Zelt.
 
18-Tag, Fahrt Manasarovar - östlich von Saga (4600 m), Pelkhu Tso
Die heutige lange Fahretappe führt Sie ca. 540 km durch typisch tibetische Landschaft bis hinter die Ortschaft Saga (4600 m); bei guten Straßenbedingungen geht die Fahrt bis in die Region des Sees Pekhu Tso. Unterwegs bieten sich immer wieder Fotostopps an. (Fahrzeit ca. 8-9h). Übernachtung im Zelt.
 
19-Tag, Fahrt Pelkhu Tso - Zhangmu
Heute fahren Sie auf einer großartigen Strecke entlang dem tiefblauen See Pelkhu Tso, welcher direkt an der Himalaya-Hauptkette liegt. Die Piste führt von dort über eine weite Ebene und anschließend immer höher hinauf und kulminiert schließlich auf dem 5050 m hohen Lalung-La-Pass, wo eine Rast eingelegt wird. Der mit Steinmännern und Gebetsfahnen verzierte Ort bietet einen traumhaften Blick auf einen Großteil der berühmten Himalaya-Berge. Herausragend sind sicher die Gipfel des Shishapangma (8046 m) und des Gaurishanker (7134 m). Tagesziel für heute ist der tibetisch-nepalesische Grenzort Zhangmu (2250 m). (Fahrzeit ca. 7-8h). Übernachtung in einem einfachen Hotel.
Ende der Reise.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
 
 AGB