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China Seidenstrasse Reisen
   
 


Seidenstrasse

Die Seidenstraße ist der legendäre Überlandhandelsroute von China in die Hauptstadt Rom Reiches. Es verbindet zwei sehr gegensätzliche Welten - Ost und West : Die beiden Kulturen von Asien und Europa. Vor der Entdeckung des Seeweges nach Indien , spielte die Seidenstraße eine große Rolle auf den Austausch und die Entwicklung von ethischen und materiellen Kultur zwischen Ost und West. Seine letzte große Ära war in der Zeit der Mongolen . Macro Polo reiste von Kashgar im Osten von China entlang der südlichen Route. Doch seine Bedeutung wurde schnell mit den Seeweg entwickelt verloren. Es bestand vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 16. Jahrhundert n. Chr.

Von der antiken Stadt Chang'an ( Xi'an ) führt die Seidenstraße nach Westen in die Provinz Gansu in Lanzhou, Tianshui, Zhangye , Jiuquan entlang des Hexi-Korridor bis zu Jiayuguan - den Riesen erreicht Barriere der Großen Mauer. Hier bei Dunhuang, die erste Schlüsselstelle entlang der Route , in getrennte Wege über Turpan , Urumqi, Korla teilte es durch Xinjiang -Region bis Kashgar, den Schlusspunkt in China. Reisen entlang der Straße sind ein Fest für die Augen und es gibt faszinierenden historischen Aufzeichnungen und unbezahlbare Reliquien.
Sein Name kommt aus dem ersten Artikel des Transithandels - Chinesische Seide, später neben Seide, erschienen andere Waren: Schmuck, Glas , Eisen usw. Seidenstraße hat einen Beitrag für den Außenhandel und politischen Beziehungen geleistet.

Die sogenannte Seidenstrasse ist der gebahnte kontinentale Verbindungsweg von Changan im Osten von China bis ins Römische Reich im Westen. Es gibt zwei verschiedene Hauptrouten der Seidenstrasse, eine Nördliche und eine Südliche. Die südliche Route verläuft von Dunhuang aus über den Yangguan-Pass entlang dem Kunlun-Gebirge und über das Congling-Gebirge nach Westen. Die nördliche Route verläuft von Dunhuang aus über den Yumenguan-Pass nach Westen und führt südlich am Tianshan-Gebirge vorbei, über das Congling-Gebirge durch Dawan und Kangju. Dann führt sie nach Südwesten und trifft wieder mit der südlichen Route zusammen. Die Bezeichnung geht auf den im 19. Jahrhundert lebenden deutschen Geografen Ferdinand von Richthofen zurück, obwohl bereits die Byzantiner eine ähnliche Bezeichnung verwendeten. Auf der Seidenstrasse wurden nicht nur Waren transportiert, sondern auch Religion und Kultur. Der Buddhismus konnte weit nach China und Japan vordringen während das Christentum ebenfalls bis China gelangte. Den Namen erlangte die Strasse wohl vom für damalige Verhältnisse aussergewöhnlichsten Gut, welches gehandelt wurde: der Seide. Aber auch Glas, Keramik, Metalle Edelsteine und vor allem Gewürze passierten den langen Weg zwischen den Kontinenten. Dennoch, es war die Seide, die die Strasse hat zum Mythos werden liessen. Eng verbunden ist der Begriff Seidenstrasse auch mit Marco Polo, der durch seine schriftlichen Aufzeichnungen über Expeditionen nach Zentralasien, Nordchina und die Mongolei seiner Heimatstadt Venedig und damit ganz Europa das Tor zum Osten eröffnete. Viele Reiseveranstalter, die Seidenstrassen-Arrangements anbieten, gehen auf diese Pionierleistung ein. Der Verlauf der Seidenstrasse war recht menschenfeindlich. Sie durchquert Wüsten und Gebirgsketten. Das Klima ist oft rau, abwechselnd heiss und kalt. Aufrecht erhalten wurde die Strecke aber immer wieder durch Oasen und Militärstützpunkte, an denen sich die Händler uns Reisenden regenerieren konnten für den weiteren Marsch. Heute stellen Reisen auf einer der klassischen Seidenstrassen immer noch ein Abenteuer dar. Der Reisende ist mit Kulturen und Gesellschaften konfrontiert, die sich in sehr vielem von dem aus Mitteleuropa Gewohntem unterscheiden.

Es bedarf also gründlicher Vorbereitung, will man dem Weg der Handelskarawanen folgen. China erkannte das touristische Potential sehr schnell, indem es in den späten 1970ern seine Türen für ausländische Reisende öffnete. Dies führte dazu, dass viele Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler entlang der Seidenstrasse restauriert wurden und man von offizieller Seite Sorge für die Erhaltung dieser Monumente trägt. Überdies wurde mit archäologischen Ausgrabungen dem Leben entlang der Seidenstrasse nachgespürt. Reisende entlang der Taklamakan-Wüste treffen vor allem auf Stadtruinen und Überreste von Höhlen. Eine Reise in das Taklamakan-Gebiet ist trotz einiger Erleichterungen wegen der klimatischen und geographischen Bedingungen auch heute immer noch sehr beschwerlich.

Der östliche Teil der Seidenstrasse verläuft durch einige spektakuläre Städte in China, die heute zumeist durch Bahnstrecken miteinander verbunden sind. Urumqi ist die Hauptstadt der weitläufigen und dünnbesiedelten chinesischen Provinz Xinjiang, hier leben die Uiguren, die in ihrer Mehrheit dem sunnitischen Islam angehören. Turfan, kann in einem Ausflug von Urumqui erreicht werden, wird auch als Chinas "heisseste Stadt" bezeichnet, umgeben von Überresten aufgebener Orte, Gräberfeldern und einem beeindruckenden Minarett. Jiayuguan, der Anschlusspunkt der Grossen Mauer mit einer altertümlichen Festung markiert Chinas Tor zum Westen. Lanzhou, liegt am Oberlauf des Huang He, bemerkenswert ist Bingling Si, eine buddhistische Tempelanlage in Höhlen außerhalb der Stadt, erbaut größtenteils während der Tang-Dynastie. Xian, Hauptstadt des alten China und östlicher Ausgangspunkt der Seidenstrasse - die Stadtmauer ist nahezu vollständig erhalten. Weltberühmt wurde die Stadt 1974, als man hier bei archäologischen Ausgrabungen über 6000 lebensgroße Terrakottasoldaten freilegte. Luoyang, hier befindet sich der Tempel des Weissen Pferdes, Ausgangspunkt für den Buddhismus in China. Ausflüge in das buddhistische Shaolin Kloster können unternommen werden, wo die Kampfkunst des Kung Fu zum Schutz vor Eindringlingen entwickelt wurde und hier befinden sich auch die Grossen Höhlen, beeindruckende Grotten der Buddhisten entlang dem Yi Fluss.


 

 
   
 
 
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